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      <title>Aktuell - Ostschweiz</title>
      <link>http://www.tagblatt.ch/</link>
      <description>St. Galler Tagblatt News</description>
      <language>de-DE</language>
      <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 11:13:06 +0100</pubDate>
      <lastBuildDate>Sat, 04 Feb 2012 11:13:06 +0100</lastBuildDate><item>
         <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 01:08:45 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Schifoan!  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2852640</link>
         <description><![CDATA[  Seit gestern ist der Skilift in Oberwangen offen. Trotz der Eisesk&auml;lte - minus 12 Grad - flitzten etliche junge Ski- und Snowboardfahrer die 750 Meter lange Piste hinunter. Bereits kurz nach dem Mittag war der Andrang bei der Liftstation gross.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>Seit gestern ist der Skilift in Oberwangen offen. Trotz der Eisesk&auml;lte - minus 12 Grad - flitzten etliche junge Ski- und Snowboardfahrer die 750 Meter lange Piste hinunter. Bereits kurz nach dem Mittag war der Andrang bei der Liftstation gross. Offen ist der Skilift auch am Wochenende. Die &Ouml;ffnungszeiten sind im Internet zu finden: <a class="more" href="http://www.skiliftoberwangen.ch">www.skiliftoberwangen.ch</a>. (ch.)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2852640</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 01:08:44 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Eingeschränkter Winterdienst?  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2852580</link>
         <description><![CDATA[  Vroni Krucker fotografierte in Niederhelfenschwil.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>Vroni Krucker fotografierte in Niederhelfenschwil.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2852580</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 01:08:44 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Bautätigkeit in Oberuzwil setzt sich fort  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2852570</link>
         <description><![CDATA[  OBERUZWIL. Der Bauboom in Oberuzwil h&auml;lt weiter an. Die &Uuml;berbauung Sch&uuml;tzengarten ist l&auml;ngst vollendet. Zurzeit geschieht Gleiches mit dem Heer-Areal, und das Gebiet Hohrain an der Flawilerstrasse wird ebenfalls &uuml;berbaut.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>OBERUZWIL. Der Bauboom in Oberuzwil h&auml;lt weiter an. Die &Uuml;berbauung Sch&uuml;tzengarten ist l&auml;ngst vollendet. Zurzeit geschieht Gleiches mit dem Heer-Areal, und das Gebiet Hohrain an der Flawilerstrasse wird ebenfalls &uuml;berbaut. Als n&auml;chstes ist ein Wohn- und Gesch&auml;ftshaus an der Wiesentalstrasse geplant. Westlich der Historika AG sollen drei Vollgeschosse und ein Attikageschoss entstehen. Laut dem verantwortlichen Architekten Bernhard Dudli sind sieben Eigentumswohnungen und ein grosser Gewerberaum vorgesehen. Letzterer kann als B&uuml;ro oder Praxis genutzt werden, wof&uuml;r bereits Interessenten vorhanden seien. Bauherrin ist die Monumental Immobilien GmbH. Der Baubeginn ist dieses Fr&uuml;hjahr vorgesehen, im Juli 2013 soll das Geb&auml;ude bezogen werden k&ouml;nnen. Zuerst aber sind noch Probleme mit dem Baugrund zu beheben. (stu.)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2852570</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 01:08:44 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  1049 Unterschriften überreicht  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2852563</link>
         <description><![CDATA[  FLAWIL. Gestern Freitag, punkt 16 Uhr, zog das &laquo;Pro Feuerwehrdepot&raquo;-Komitee mit einem Leiterwagen vor das Gemeindehaus.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>FLAWIL. Gestern Freitag, punkt 16 Uhr, zog das &laquo;Pro Feuerwehrdepot&raquo;-Komitee mit einem Leiterwagen vor das Gemeindehaus. Es &uuml;bergab der Gemeinder&auml;tin Erika Schiltknecht und Andreas Eisenring, Gemeinderatsschreiber, in einer Kiste 1049 gesammelte Unterschriften der Petition &laquo;T&ouml;beli ganz klar&raquo;. Gemeindepr&auml;sident Werner Muchenberger liess sich krankheitshalber entschuldigen. Die Petition lancierte das Komitee um Urs Stalder, Hans F&auml;ssler, Peter Wittenwiler, Max Specht, Silvio Mattioli, Peter Furrer und Olaf Buri, in Zusammenhang mit der Standortevaluation f&uuml;r das Feuerwehrdepot. Der Standort T&ouml;beli wurde vom Gemeinderat in der Standortevaluation aus politischen Gr&uuml;nden nicht ber&uuml;cksichtigt, da eine erste Vorlage f&uuml;r ein Feuerwehrdepot im T&ouml;beli im Jahr 2009 an der Urne abgelehnt wurde. Das Pro-Komitee ist aber der Meinung, das gemeindeeigene Grundst&uuml;ck T&ouml;beli sei der optimale Standort. Es erwartet nun vom Gemeinderat, das T&ouml;beli wieder ins Spiel zu bringen, gar das Feuerwehrdepot auf diesem Grundst&uuml;ck zu planen und der Stimmb&uuml;rgerschaft ohne weitere Varianten zur Abstimmung vorzulegen. &laquo;Die Petition wurde von meist stimmberechtigten Flawilerinnen und Flawilern unterzeichnet&raquo;, sagte Urs Stalder. Dieses Resultat veranlasse das Komitee, zus&auml;tzlich zwei Forderungen an den Gemeinderat zu stellen: Die Planungen seien sofort an die Hand zu nehmen und das &laquo;Feuerwehrdepot im T&ouml;beli&raquo; bis sp&auml;testens September 2012 der B&uuml;rgerschaft zur Abstimmung vorzulegen. Erika Schiltknecht sagte, man w&uuml;rde sich &uuml;ber das Engagement in der Gemeinde freuen. Am n&auml;chsten Dienstag werden die Standorte mit den Parteien, Organisatoren und Komitees diskutiert. &Uuml;ber das weitere Vorgehen werde im Gemeinderat entschieden. (meg.)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2852563</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 01:08:44 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Orangefarbene Hörner sind los  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2852559</link>
         <description><![CDATA[  SCHWARZENBACH/WILDHAUS. Die Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler der beiden 5./6. Klassen der Primarschule Hofacker in Schwarzenbach verbringen zurzeit eine tolle Wintersportwoche in Wildhaus. Dank des vielen Schnees macht das Herumtoben beim Gel&auml;ndespiel besonders viel Spass.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>SCHWARZENBACH/WILDHAUS. Die Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler der beiden 5./6. Klassen der Primarschule Hofacker in Schwarzenbach verbringen zurzeit eine tolle Wintersportwoche in Wildhaus. Dank des vielen Schnees macht das Herumtoben beim Gel&auml;ndespiel besonders viel Spass. Die eigens f&uuml;rs Skilager in der Handarbeit angefertigten orangefarbigen, flauschigen H&ouml;rner auf den Helmen bew&auml;hren sich bestens als Erkennungszeichen. Auf den ausgezeichnet pr&auml;parierten Skipisten kurven die geh&ouml;rnten Skifahrer und Snowboarder trotz der grimmigen K&auml;lte talw&auml;rts. Sehr beliebt bei den Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;lern sind das Schlitteln, das Eislaufen und die Schneeschuhwanderung. Nat&uuml;rlich kommt auch das Lagerleben mit den abwechslungsreichen Abendprogrammen im gem&uuml;tlichen &laquo;Bodenweidli&raquo; nicht zu kurz. (rs)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2852559</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 01:08:44 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Start in die neue Saison  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2852552</link>
         <description><![CDATA[  VOLTIGE. Voltige L&uuml;tisburg startet an diesem Wochenende bereits wieder in die neue Saison. Mit dem fast identischen Team wie im vergangenen Jahr und mit dem Schimmel &laquo;Will be Good&raquo; als Hauptpferd.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>VOLTIGE. Voltige L&uuml;tisburg startet an diesem Wochenende bereits wieder in die neue Saison. Mit dem fast identischen Team wie im vergangenen Jahr und mit dem Schimmel &laquo;Will be Good&raquo; als Hauptpferd. An der Longe steht weiterhin Monika Winkler, &laquo;Mehrarbeit&raquo; erwartet Heidi Bischofberger, die vermehrt ihre Enkelin h&uuml;ten darf. Voltige L&uuml;tisburg ist noch immer daran, eine neue K&uuml;r hinsichtlich der Saison 2012 einzustudieren. Wenn die Toggenburgerinnen heute in Offenburg anl&auml;sslich der Voltigier Trophy S&uuml;d an den Start gehen, wird man sich aber noch auf Bew&auml;hrtes aus der K&uuml;r vom vergangenen Jahr st&uuml;tzen. Einerseits, weil es sich bei der Trophy S&uuml;d um ein prestigetr&auml;chtiges Turnier mit Preisgeld handelt, dann aber auch, um der anwesenden Konkurrenz nicht schon zu viel &uuml;ber den eigenen Formstand zu verraten. (uno.)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2852552</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 01:08:40 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Schifoan!  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2852304</link>
         <description><![CDATA[  Seit gestern ist der Skilift in Oberwangen offen. Trotz der Eisesk&auml;lte - minus 12 Grad - flitzten etliche junge Ski- und Snowboardfahrer die 750 Meter lange Piste hinunter. Bereits kurz nach dem Mittag war der Andrang bei der Liftstation gross.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>Seit gestern ist der Skilift in Oberwangen offen. Trotz der Eisesk&auml;lte - minus 12 Grad - flitzten etliche junge Ski- und Snowboardfahrer die 750 Meter lange Piste hinunter. Bereits kurz nach dem Mittag war der Andrang bei der Liftstation gross. Offen ist der Skilift auch am Wochenende. Die &Ouml;ffnungszeiten sind im Internet zu finden: <a class="more" href="http://www.skiliftoberwangen.ch">www.skiliftoberwangen.ch</a>. (ch.)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2852304</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 08:33:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Neukirch bangt um Emily  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2852300</link>
         <description><![CDATA[  NEUKIRCH-EGNACH. Emily, die vermisste H&uuml;ndin aus Neukirch, ist nach wie vor nicht aufgetaucht. Besitzer Felix St&auml;heli &uuml;ber r&uuml;hrende Reaktionen und Emilys &Uuml;berlebenschancen trotz eisiger K&auml;lte.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>NEUKIRCH-EGNACH. Emily, die vermisste H&uuml;ndin aus Neukirch, ist nach wie vor nicht aufgetaucht. Besitzer Felix St&auml;heli &uuml;ber r&uuml;hrende Reaktionen und Emilys &Uuml;berlebenschancen trotz eisiger K&auml;lte.</b><br /><br /><h4>Herr St&auml;heli, welche Lebenszeichen gibt es von Emily?</h4> <p>Felix St&auml;heli: Seit einer Woche haben wir nichts mehr von ihr geh&ouml;rt.</p> <h4>Wann und wo wurde Ihre H&uuml;ndin denn zuletzt gesehen?</h4> <p>St&auml;heli: Am vorletzten Dienstag rief uns eine Frau aus dem Weiler Siebeneichen an. Sie meldete aufgrund des Zeitungsartikels, dass sie Emily mit einem Berner Sennenhund hatte spielen sehen.</p> <h4>Gab es weitere Reaktionen nach dem Bekanntwerden von Emilys Verschwinden?</h4> <p>St&auml;heli: Die Leute fragen immer wieder, ob sie mittlerweile zur&uuml;ckgekehrt sei - sie nehmen wirklich Anteil am Schicksal von Emily. Insbesondere einer Bekannten geht das Ganze sehr nahe - dabei wussten wir nicht einmal, dass sie eine Schw&auml;che f&uuml;r Hunde hat. Sie nimmt immer ein Halsband, eine Leine und Hundeguezli mit, wenn sie weggeht, f&uuml;r den Fall, dass ihr Emily &uuml;ber den Weg laufen sollte. Speziell war auch, dass uns Bekannte aus Sulgen eine Karte aus den Ferien im Wallis geschickt haben, um uns zu tr&ouml;sten. Sie schrieben, dass ihre Katze, die seit Ostern vermisst gewesen war, vor Weihnachten wieder aufgetaucht sei.</p> <h4>Halten sich die Tiersch&uuml;tzer mittlerweile zur&uuml;ck, die sich anfangs ungebeten in die Suche nach Ihrer H&uuml;ndin eingeschaltet hatten?</h4> <p>St&auml;heli: Soweit ich es mitbekommen habe schon. Sie haben uns auch nicht mehr kontaktiert.</p> <h4>Suchen Sie selbst nach wie vor t&auml;glich nach Emily?</h4> <p>St&auml;heli: Nein. Wir wissen auch nicht, wo wir suchen m&uuml;ssten - unsere Gemeinde ist gross. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.</p> <h4>Obwohl es mittlerweile eisig kalt geworden ist?</h4> <p>St&auml;heli: Ja. Wenn Emily irgendwo Unterschlupf gefunden hat, beispielsweise in einer Scheune, kann sie gut &uuml;berleben. Solche Hunde sind z&auml;h - Emily ist ja kein &uuml;berz&uuml;chteter Rassehund. Und wenn es wieder w&auml;rmer wird und mehr Leute unterwegs sind, n&auml;hert sie sich vielleicht langsam doch Spazierg&auml;ngern oder zumindest anderen Hunden, obwohl sie scheu ist. Wir sind &uuml;berzeugt: Die Zeit arbeitet f&uuml;r uns.</p> <p><em>Interview: Daniel Walt</em></p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2852300</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 09:45:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Skandal unter den Tisch gekehrt  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2852226</link>
         <description><![CDATA[  FRAUENFELD. Die Freyenmuth-Biographie von Rolf Soland zeichnet ein zwiesp&auml;ltiges Bild des Politikers. Weil Johann Conrad Freyenmuth als Staatskassier nicht alle Einnahmen verbuchte, musste seine Familie nach seinem Tod dem Kanton Geld zur&uuml;ckzahlen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>FRAUENFELD. Die Freyenmuth-Biographie von Rolf Soland zeichnet ein zwiesp&auml;ltiges Bild des Politikers. Weil Johann Conrad Freyenmuth als Staatskassier nicht alle Einnahmen verbuchte, musste seine Familie nach seinem Tod dem Kanton Geld zur&uuml;ckzahlen.</b><br /><br /><p>Ein Arzt, der sich Verdienste um die Pockenimpfung erwarb und ein guter Geburtshelfer war. Ein F&ouml;rderer moderner Methoden in der Landwirtschaft. Ein Regierungsrat, der ein f&uuml;r die damalige Zeit modernes Strassennetz realisierte, aber die Bauern mit Fronarbeit daf&uuml;r belastete. Ein Gegner Bornhausers und der demokratischen Umw&auml;lzung, der aber 1831 doch die Wahl in den Regierungsrat wieder annahm, da er so die g&uuml;nstige Wohnung im Schloss Frauenfeld behalten konnte. Ein Staatskassier, der ein Chaos in der Buchhaltung anrichtete und seinen Untergebenen zu wenig beaufsichtigte.</p> <h4>Baumeister des jungen Kantons</h4> <p>Das ist in einer Person vereint Johann Conrad Freyenmuth, einer der Baumeister des Kantons Thurgau im fr&uuml;hen 19. Jahrhundert. Ihm ist eine Biographie des Romanshorner Historikers Rolf Soland gewidmet, die als Band 146 der Thurgauer Beitr&auml;ge zur Geschichte erschienen ist.</p> <p>Baumeister ist dabei fast w&ouml;rtlich zu nehmen, denn Freyenmuth trieb den Bau moderner Strassen gegen viele Widerst&auml;nde voran. Dabei war er oft r&uuml;cksichtslos, leistete aber riesigen pers&ouml;nlichen Einsatz, denn er hatte nur einen nebenamtlichen Strasseninspektor zur Seite. Soland z&auml;hlt den Strassenbau zu den gr&ouml;ssten Leistungen Freyenmuths und nennt den Zustand der Strassen und Wege vor 1803 &laquo;desolat&raquo;.</p> <p>Viel l&auml;nger, rund 40 Jahre, k&uuml;mmerte sich Freyenmuth um die Kantonsfinanzen, als Beamter, Regierungsrat und wieder als Beamter. Neun Jahre nach seinem Tod platzte ein Skandal. Heinrich Freyenmuth, der Neffe, Sekret&auml;r und Nachfolger Johann Conrad Freyenmuths als Staatskassier, wurde wegen Unterschlagung angezeigt und fristlos entlassen. In der Folge pr&uuml;fte der Kanton auch die Buchhaltung des Onkels. Die Revisoren entdeckten eine &laquo;sehr unordentliche Buchhaltung&raquo; und nicht verbuchte Einnahmen.</p> <p>Dass Johann Conrad Freyenmuth Geld unterschlagen h&auml;tte, schliesst Soland aus. Er ist aber sicher, dass der Onkel die Unterschlagungen entdeckt h&auml;tte, wenn er den Neffen richtig beaufsichtigt h&auml;tte. Grund f&uuml;r die ungen&uuml;gende Aufsicht sei Amtsm&uuml;digkeit, Politikverdrossenheit und zuletzt geistigen Verfall gewesen.</p> <h4>Interesse an wenig Publizit&auml;t</h4> <p>Die Frage einer R&uuml;ckforderung stellte sich. In einem Vergleich einigten sich der Kanton, der sich weitgehend durchsetzte, und die Erben Johann Conrad Freyenmuths. F&uuml;r Soland hatten beide Seiten Interesse am Vergleich und an m&ouml;glichst wenig Publizit&auml;t. Die Familie wahrte den guten Ruf des Verstorbenen. Die Mehrheit der 1852 amtierenden Regierungsr&auml;te und der Grosse Rat kamen mit dem Vergleich um Antworten auf kritische Fragen herum. Sie hatten ja die Rechnungen Freyenmuths von 1833 bis 1843 immer abgenommen und die Fehler in der Buchhaltung nicht moniert.</p> <div class="mpnl_hinweis">Rolf Soland, Johann Conrad Freyenmuth (1775-1843) und seine Tageb&uuml;cher, Verlag des Historischen Vereins, Frauenfeld 2011.</div>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2852226</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 01:08:36 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Heisse Guggenmusik in eiskalter Urknall-Nacht  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2852048</link>
         <description><![CDATA[  ALTST&Auml;TTEN. F&uuml;r fast jede Guggenmusik hat die Fasnacht zwar l&auml;ngst begonnen. Trotzdem ist f&uuml;r viele Guggen und so manchen andern Fasn&auml;chtler erst so richtig Fasnacht, wenn in Altst&auml;tten der Urknall knallt. Weil's gestern so kalt war, liess man es zur Sicherheit gleich zweimal knallen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>ALTST&Auml;TTEN. F&uuml;r fast jede Guggenmusik hat die Fasnacht zwar l&auml;ngst begonnen. Trotzdem ist f&uuml;r viele Guggen und so manchen andern Fasn&auml;chtler erst so richtig Fasnacht, wenn in Altst&auml;tten der Urknall knallt. Weil's gestern so kalt war, liess man es zur Sicherheit gleich zweimal knallen. So kalt es aber auch war: Die sechs Urknall-Guggenmusiken heizten geh&ouml;rig ein. Auch optisch geben sie dieses Jahr viel her: Die Hinterforster G&uuml;ggig&auml;ssler pr&auml;sentieren sich als lebendes Schachbrett, die St&auml;dtlichlepfer verbl&uuml;ffen einmal mehr mit Riesenk&ouml;pfen, die heuer einem Buddha nachgebildet sind, die Eichberger Bazzasch&uuml;ttler marschieren als Schotten daher - sogar mit Dudelsack - und die Bienaw&auml;bler werden als Bienchen ihrem Namen gerecht. Beatles-Zeiten aufleben lassen die R&auml;baf&auml;ger als Sergeant Pepper's Lonely Hearts Club Band. In die Vergangenheit blickt heuer aber auch die L&uuml;chinger Lavaria, n&auml;mlich auf ihre Gr&uuml;ndung vor 40 Jahren. (mt)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2852048</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 09:50:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  FCSG-Spiele bleiben wohl Stadtsache  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2851648</link>
         <description><![CDATA[  ST.GALLEN. Das St.Galler Kantonsparlament soll gem&auml;ss Willen der KKJPD-Pr&auml;sidentin und Sicherheitsdirektorin Karin Keller-Sutter das versch&auml;rfte Hooligan-Konkordat im April behandeln. F&uuml;r die AFG Arena d&uuml;rfte die Stadt Bewilligungsbeh&ouml;rde bleiben.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>ST.GALLEN. Das St.Galler Kantonsparlament soll gem&auml;ss Willen der KKJPD-Pr&auml;sidentin und Sicherheitsdirektorin Karin Keller-Sutter das versch&auml;rfte Hooligan-Konkordat im April behandeln. F&uuml;r die AFG Arena d&uuml;rfte die Stadt Bewilligungsbeh&ouml;rde bleiben.</b><br /><br /><p>Die Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren (KKJPD) hat am Donnerstag das revidierte Konkordat &uuml;ber Massnahmen gegen Gewalt von Sportveranstaltungen - landl&auml;ufig Hooligan-Konkordat - verabschiedet (Ausgabe von gestern). &laquo;Einstimmig&raquo;, wie KKJPD-Pr&auml;sidentin Karin Keller-Sutter betont, wobei im Vorstand und im Plenum noch etwelche umstrittenen Punkte &laquo;angepasst&raquo; worden seien, etwa die heikle Frage der Durchsuchung; diese darf durch die Polizei bei einem Verdacht auch unter den Kleidern durchgef&uuml;hrt werden. Nun soll das KKJPD-Sekretariat &laquo;so schnell wie m&ouml;glich&raquo; den erl&auml;uternden Bericht schreiben, damit die Kantonsparlamente das Konkordat ratifizieren k&ouml;nnten.</p> <p>Dabei k&ouml;nnen die Regierungen und Parlamente der Kantone die versch&auml;rften Bestimmungen des Konkordats nicht &auml;ndern, sondern nur annehmen oder ablehnen. In St. Gallen will die Sicherheitsdirektorin die von ihr vorangetriebene Vorlage noch vor Ablauf ihrer Amtszeit Ende Mai vor das Parlament bringen, weil sie &laquo;die komplexe Sache ja auch am besten kenne&raquo;. Das Ziel w&auml;re demnach die Aprilsession; vorbereitend ist die Kommission f&uuml;r Aussenbeziehungen zust&auml;ndig.</p> <p>Diskutieren wird der Kantonsrat gewiss die Verordnung zur Bewilligungspflicht. Denkbar ist laut Keller-Sutter ein Modell, wonach die Bewilligungen f&uuml;r Fussballspiele in der AFG Arena bei der Stadt St. Gallen verblieben und dabei der Kanton als Rekursinstanz waltete, in den &uuml;brigen Regionen - wie Rapperswil (Lakers) - aber die Kantonsbeh&ouml;rden entschieden. Je nach Risiko (hoch, mittel, tief) k&ouml;nnen Bewilligungen f&uuml;r Spiele mit Auflagen verbunden werden. F&uuml;r den FC St. Gallen, der die Bewilligungspflicht seit der - allerdings in der Challenge League - laufenden Saison bereits kennt, &laquo;wird sich nicht viel &auml;ndern&raquo;, sagt die Sicherheitsdirektorin.</p> <p>Ob bei Hochrisikospielen die umstrittenen Massnahmen wie Kombitickets f&uuml;r Ausw&auml;rtsspiele oder Verbot von Fahnen angeordnet werden, w&auml;re demnach Sache der st&auml;dtischen Polizei. Als &laquo;reelle Versch&auml;rfungen&raquo; begr&uuml;sst Keller-Sutter die Meldepflicht und das ausgedehnte Rayonverbot sowie die von Fedpol beim SC Bern getesteten Identit&auml;tskontrollen (per ID oder F&uuml;hrerausweis).</p> <p>Dass die Einf&uuml;hrung der Bewilligungspflicht zu einem &laquo;Flickenteppich&raquo; mit von Kanton zu Kanton unterschiedlichsten Auflagen f&uuml;hrt, glaubt die St. Galler Sicherheitsdirektorin nicht: &laquo;Dazu gibt es als Hilfe und Leitlinie Musterbewilligungen, was eine Vereinheitlichung schafft.&raquo;</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2851648</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 09:49:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Integration vor Ort leben  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2851793</link>
         <description><![CDATA[  ST.GALLEN. Zehn Jahre Integrationsf&ouml;rderung - das war dem Kanton St. Gallen ein Fest in der Lokremise wert. Bundesr&auml;tin Simonetta Sommaruga gratulierte zur erfolgreichen Arbeit.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>ST.GALLEN. Zehn Jahre Integrationsf&ouml;rderung - das war dem Kanton St. Gallen ein Fest in der Lokremise wert. Bundesr&auml;tin Simonetta Sommaruga gratulierte zur erfolgreichen Arbeit.</b><br /><br /><p>Ein leeres B&uuml;ro und ein Katalog mit 52 Massnahmen, den der Kantonsrat kurz zuvor verabschiedet hatte: Viel mehr traf Beda Meier nicht an, als er im August 2001 die neu geschaffene Stelle antrat, um den Aufbau einer kantonalen Integrationsf&ouml;rderung an die Hand zu nehmen. In der ersten Zeit habe er sich als Sp&uuml;rhund bet&auml;tigt, erkl&auml;rte der Leiter des Kompetenzzentrums Integration, Gleichstellung und Projekte am Donnerstag in der St. Galler Lokremise. &laquo;Es ging darum, rund um den Kanton die bestehenden Projekte aufzusp&uuml;ren und die Menschen, die sich f&uuml;r Integration engagieren.&raquo;</p> <h4>Blick auf Erfolgsgeschichte</h4> <p>Zehn Jahre nach dem Start der Integrationsf&ouml;rderung k&ouml;nne man von einer Erfolgsgeschichte sprechen, betonte Regierungsr&auml;tin Kathrin Hilber. Der Kanton St. Gallen habe sich bewusst dazu entschieden, keine eigenen Projekte zu lancieren, sondern diejenigen von Gemeinden, Schulen, Organisationen, kantonalen Stellen und Privaten mit Begleitung, Know-how und finanziellen Mitteln zu unterst&uuml;tzen. &laquo;Die Integrationsangebote richten sich sowohl an die einheimische als auch an die zugewanderte Bev&ouml;lkerung. Unter dem Leitsatz &lt;Erfolgreiche Integration ist kein Zufall&gt; f&ouml;rdern sie Information und Partizipation und helfen, Diskriminierungen abzubauen.&raquo;</p> <p>Die Regierungsr&auml;tin nannte eine ganze Reihe von Zahlen. Rund 4000 Fremdsprachige seien aktuell in Sprachkursen am Deutschlernen. 300 Kinder mit und ohne Migrationshintergrund profitierten von F&ouml;rderprogrammen. 100 Vereine seien mit dem Label &laquo;Sport-verein-t&raquo; ausgezeichnet und setzten sich somit f&uuml;r die Integrationsf&ouml;rderung ein. Mit Stolz verfolge der Kanton auch die vielen Projekte, die den interreligi&ouml;sen Dialog pflegten.</p> <h4>Engagement im Rheintal</h4> <p>Mit dem Projekt &laquo;Mitenand statt nebenenand - Zusammenleben im St. Galler Rheintal&raquo; verf&uuml;gen verschiedene Gemeinden &uuml;ber ein Modellvorhaben in der Integrationsf&ouml;rderung, das schweizweit Pioniercharakter hat.</p> <p>Thomas Ammann, Gemeindepr&auml;sident von R&uuml;thi und Pr&auml;sident des Vereins St. Galler Rheintal, stellte die Schwerpunkte des Projektes vor. Dazu geh&ouml;ren die Bestrebungen, den Zugang zu den Angeboten zu erleichtern, Sprache und Bildung zu f&ouml;rdern, die Jugendarbeitslosigkeit zu bek&auml;mpfen und die Information zu verbessern.</p> <p>Das Projekt stehe bewusst auf den beiden Pfeilern &laquo;F&ouml;rdern und Fordern&raquo;. &laquo;Unsere Angebote richten sich an alle, die unseren Rechtsstaat und unsere Gepflogenheiten annehmen und respektieren. Wer nur nimmt und nichts gibt, ist bei uns unerw&uuml;nscht&raquo;, betonte Thomas Ammann.</p> <h4>Von Arbeit beeindruckt</h4> <p>Bundesr&auml;tin Simonetta Sommaruga zeigte sich von der Integrationsarbeit im Kanton St. Gallen beeindruckt. Im Gespr&auml;ch mit Moderatorin Eva Nietlispach sprach sie &uuml;ber die verschiedenen Aspekte der Integrationspolitik des Bundes.</p> <p>Integration leiste einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenleben, sagte die Bundesr&auml;tin. Sie gehe alle an - sowohl die Zugewanderten wie auch die Einheimischen. &laquo;Integration ist der Kitt unserer Gesellschaft und bezweckt, dass der Zusammenhalt gest&auml;rkt wird.&raquo;</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2851793</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 00:08:34 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  18 Gesuche in einem Jahr  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2851692</link>
         <description><![CDATA[  Bis 2010 wurden in T&auml;gerwilen zw&ouml;lf Solaranlagen gebaut. Letztes Jahr verzeichnete man mit 18 eingereichten Baugesuchen einen eigentlichen Boom. Die ersten zw&ouml;lf Anlagen produzieren 150 000, die 2011 realisierten 650 000 Kilowattstunden Strom. Um das ganze Dorf zu versorgen, m&uuml;ssten 12,5 Mio.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>Bis 2010 wurden in T&auml;gerwilen zw&ouml;lf Solaranlagen gebaut. Letztes Jahr verzeichnete man mit 18 eingereichten Baugesuchen einen eigentlichen Boom. Die ersten zw&ouml;lf Anlagen produzieren 150 000, die 2011 realisierten 650 000 Kilowattstunden Strom. Um das ganze Dorf zu versorgen, m&uuml;ssten 12,5 Mio. Kilowattstunden produziert werden. (meg)</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2851692</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 00:08:34 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Sonnenstrom fürs ganze Dorf  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2851691</link>
         <description><![CDATA[  Der T&auml;gerwiler Gemeindeammann Markus Thalmann hat eine k&uuml;hne Vision: In zehn Jahren soll auf dem Gemeindegebiet so viel Solarstrom produziert werden, dass der Bedarf aller Einwohner gedeckt werden kann.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Der T&auml;gerwiler Gemeindeammann Markus Thalmann hat eine k&uuml;hne Vision: In zehn Jahren soll auf dem Gemeindegebiet so viel Solarstrom produziert werden, dass der Bedarf aller Einwohner gedeckt werden kann.</b><br /><br /><p>T&Auml;GERWILEN. Markus Thalmann hat eine Photovoltaikanlage auf seinem Dach. Daran hat er jeden Tag Freude, wie er sagt. Doch damit nicht genug: Der T&auml;gerwiler Gemeindeammann will, dass andere seinem Beispiel folgen. In zehn Jahren soll in der Gemeinde so viel Solarstrom produziert werden, dass sich das Dorf selbst versorgen kann. Es gibt aber noch viel zu tun, damit das Ziel, das selbst Thalmann als &laquo;sehr ehrgeizig&raquo; bezeichnet, erreicht werden kann.</p> <h4>Eine einzige Stimme fehlte</h4> <p>Der Gemeindeammann scheut keine M&uuml;hen und keinen Aufwand. Sein pers&ouml;nlicher Einsatz in dieser Sache ist enorm. Er erkl&auml;rt sich so: &laquo;Ich war noch nie an einer Anti-AKW-Demo. Ich sehe mich als Realist und will nur meinen Beitrag leisten, dass meine Enkel einst eine atomstromfreie Zeit erleben.&raquo;</p> <p>Markus Thalmann war schon fr&uuml;h vom Sonnenstrom fasziniert. Als im Jahr 2000 der neue Bahnhof T&auml;gerwilen-Dorf gebaut wurde, stellte der Gemeinderat an der Gemeindeversammlung den Antrag, auf dessen Dach f&uuml;r 150 000 Franken eine Solaranlage zu realisieren. Das Resultat der Abstimmung fuchst Thalmann noch heute: Eine einzige Stimme fehlte zur Annahme des Kredits.</p> <p>Nat&uuml;rlich steckte er den Kopf nicht in den Sand. Es stellte sich die Frage, wie man trotz dem negativen Volksentscheid zu einer entsprechenden Anlage komme. Flugs wurde ein Verein gegr&uuml;ndet, Solar T&auml;gerwilen. Mit dabei: der Gemeindeammann, nunmehr als Privatperson, mehrere Gemeinder&auml;te und andere Interessierte. 2003 wurde die erste Photovoltaikanlage auf Gemeindegebiet in Betrieb genommen, finanziert vom Solarverein, gebaut auf dem B&uuml;rogeb&auml;ude der Firma Zecchinel.</p> <h4>Fleissig Bundesgelder beantragt</h4> <p>Seit letztem Jahr ist die Pionieranlage abbezahlt. Die Mitglieder konnten den urspr&uuml;nglichen Zweck des Vereins, den Bau und Betrieb einer Solaranlage, erweitern. Heute heisst es in den Statuten, der Verein k&ouml;nne nicht nur eigene Anlagen bauen, sondern Private beim Bau solcher unterst&uuml;tzen. Wer in T&auml;gerwilen auf Solarstrom setzt, der kann nicht nur mit Beitr&auml;gen von Bund und Kanton rechnen, sondern auch mit einem Batzen vom Solarverein. Er erstattet f&uuml;nf Prozent oder maximal 1000 Franken.</p> <p>Markus Thalmann dachte schon fr&uuml;h gross. Zusammen mit dem in T&auml;gerwilen ans&auml;ssigen Unternehmen Sat Solar hat er f&uuml;r jedes bedeutende Dach auf Gemeindegebiet F&ouml;rderbeitr&auml;ge im Rahmen der Kostendeckenden Einspeiseverg&uuml;tung (KEV) beantragt, Bundesgelder also. Mit der Folge, dass j&uuml;ngst mehrere Grossprojekte realisiert werden konnten.</p> <h4>Kleiner Verein investiert gross</h4> <p>Die D&auml;cher der Sekundarschulh&auml;user sind mit Photovoltaikanlagen belegt, jenes der Kompostieranlage und das der Immobilie, in die Coop eingemietet ist. Zusammen mit allen anderen T&auml;gerwiler Anlagen produzieren diese 800 000 Kilowattstunden Solarstrom. Das entspricht etwa sechseinhalb Prozent des Verbrauchs des Dorfes.</p> <p>Die Investition von 375 000 Franken zum Bau der Anlage auf dem Schulhausdach stemmte der kleine Solarverein selbst. Dreizehn Private kamen f&uuml;r die Darlehenssumme von 75 000 Franken auf. Der Gemeindeammann griff ebenso ins Portemonnaie wie zwei Kollegen aus dem Gemeinderat. Zur F&ouml;rderung der Solarenergie kann man bei den T&auml;gerwiler Elektrizit&auml;tswerken seit zw&ouml;lf Jahren Solarstrom bestellen. Das tun erstaunlich viele - trotz dem Mehrpreis. In naher Zukunft will Thalmann ein eigenes, reines T&auml;gerwiler Produkt anbieten.</p> <h4>Wer baut, muss zuh&ouml;ren</h4> <p>Auch der Bau von Kleinanlagen boomt. &laquo;Die Pionierprojekte hatten eine Signalwirkung. Ausserdem haben die Ereignisse in Japan unserem Ziel nat&uuml;rlich geholfen&raquo;, sagt der Gemeindeammann. Wer im stark wachsenden Dorf neu bauen will, der wird von Thalmann zu einem Gespr&auml;ch eingeladen. In diesem preist er die Vorz&uuml;ge der Solarenergie an und versucht die Bauherren zum Bau einer Anlage zu motivieren. &laquo;Ich handle lieber, als Papier zu produzieren. Mit Zertifikaten wurde noch kein Strom produziert&raquo;, sagt Thalmann - und hat schon das n&auml;chste Dach im Visier.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2851691</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 00:08:34 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Roadmovie endet in der Garage  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2851690</link>
         <description><![CDATA[  Diesen Freitag spielt das Trainingslager das St&uuml;ck &laquo;Keine Aussicht auf ein gutes Ende&raquo; von Jens Nielsen im Eisenwerk. Schauspieler Hansrudolf Twerenbold verr&auml;t, worum es darin wirklich geht.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Diesen Freitag spielt das Trainingslager das St&uuml;ck &laquo;Keine Aussicht auf ein gutes Ende&raquo; von Jens Nielsen im Eisenwerk. Schauspieler Hansrudolf Twerenbold verr&auml;t, worum es darin wirklich geht.</b><br /><br /><p>FRAUENFELD. &laquo;Das ist die Geschichte von drei M&auml;nnern, die zu Hause bleiben, weil sie bereits an der Hauseinfahrt scheitern w&uuml;rden.&raquo; Mit diesem einen Satz bringt Schauspieler Hansrudolf Twerenbold den Inhalt des St&uuml;cks &laquo;Keine Aussicht auf ein gutes Ende&raquo; ohne Umschweife auf den Punkt. F&uuml;r den 72-J&auml;hrigen ist es nicht das erste Mal, dass er in einem Theaterst&uuml;ck von Jens Nielsen mitwirkt. &laquo;Ich mag seine Werke sehr, sie sind besonders, irgendwie anders&raquo;, sagt der Aargauer. Er habe deshalb auch schon zugesagt, bevor er das St&uuml;ck &uuml;berhaupt gelesen habe.</p> <h4>Kein Geld, keine Bewerber</h4> <p>Das Schauspiel beginnt damit, dass dem einst erfolgreichen Schweizer Filmemacher Ingomar Benz Berger im Traum sein verstorbener Vater erscheint und ihm r&auml;t, ein Roadmovie zu drehen. Berger macht sich gleich ans Werk und schreibt ein Drehbuch von grauenerregender L&auml;nge und Schwermut. Als es ums Realisieren geht, fehlt das Geld und dazu kommt, dass zum Casting keine Bewerber erscheinen.</p> <p>Der gekr&auml;nkte Berger zieht sich in seine Garage zur&uuml;ck. Nur zwei Personen duldet er. Den Edelstatisten Balz Bagger, der sich f&uuml;r einen grossen Schauspieler h&auml;lt, und den Techniker Laurenz Bertschinger (alias Schoggi), dessen ganzes Leben sich ums Autofahren dreht. Bei einem Roadmovie mitzumachen w&auml;re sein gr&ouml;sster Traum.</p> <p>Gemeinsam warten die drei, bis es mit dem Film weitergehen kann. &laquo;Doch bald d&uuml;rfte dem Zuschauer klar werden, dass dieses Roadmovie gar nie zustande kommen wird&raquo;, sagt Twerenbold. Ins Zentrum des St&uuml;cks r&uuml;cke stattdessen das Scheitern - und gescheitert seien sie alle. Schon viel zu oft. Und zwar am Leben.</p> <h4>Selbsthilfegruppe: Fehlanzeige</h4> <p>W&auml;hrend der gesamten Spielzeit hocken die drei auf Klapp- und Plastikst&uuml;hlen in der Garage. Was aussieht wie eine Selbsthilfegruppe, sei in Wirklichkeit das pure Gegenteil. &laquo;Sie f&uuml;hren schon Gespr&auml;che, aber letztlich sind es Monologe, Selbstgespr&auml;che, die zu nichts f&uuml;hren&raquo;, erkl&auml;rt Twerenbold. Der Zuschauer bekommt einen Blick ins Innere der drei Leidensgenossen. Er erf&auml;hrt, was sich in ihnen abspielt, was sie besch&auml;ftigt und bewegt, woran sie glauben, worauf sie hoffen. &laquo;Sie alle sp&uuml;ren eine Sehnsucht nach einem nie gelebten Leben. Auf ihre eigene Weise versuchen sie damit zurechtzukommen, einen Neuanfang zu machen. Erfolglos&raquo;, sagt Twerenbold.</p> <p>Es ist eine ziemlich traurige Geschichte, dennoch ist Twerenbold begeistert: &laquo;Als Schauspieler geht es darum, einen Text zu nehmen und aus ihm einen glaubw&uuml;rdigen Menschen darzustellen. In diesem Theaterst&uuml;ck ist das besonders sch&ouml;n gelungen.&raquo;</p> <div class="mpnl_hinweis">Thurgauer Erstauff&uuml;hrung: Fr, 10.2., 20.00, Eisenwerk, Frauenfeld. Reservation: 052 721 99 26</div>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2851690</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 00:08:34 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Endlos arbeiten im Pulverschnee  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2851687</link>
         <description><![CDATA[  Auf dem Tannenberg liegt der Schnee in Massen, die Langlaufpisten sind pr&auml;pariert. Doch wegen der eisigen Temperaturen bleiben viele Sportler zu Hause. Nur Loipenmacher Stefan Weber scheint die K&auml;lte nichts auszumachen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Auf dem Tannenberg liegt der Schnee in Massen, die Langlaufpisten sind pr&auml;pariert. Doch wegen der eisigen Temperaturen bleiben viele Sportler zu Hause. Nur Loipenmacher Stefan Weber scheint die K&auml;lte nichts auszumachen.</b><br /><br /><p>WALDKIRCH. Mit einem Schneet&ouml;ff rast Stefan Weber bei minus zehn Grad &uuml;ber den Tannenberg. Ohne F&uuml;hrerkabine, denn der Pistenbully, mit dem Weber normalerweise die Langlaufloipen spurt, streikt wegen der eisigen Temperaturen. Weber ist die einzige Person weit und breit an diesem Freitagmorgen. &laquo;Bei diesem Wetter bleiben sogar die Sportler zu Hause&raquo;, sagt der 72-J&auml;hrige und steigt umh&uuml;llt von einer Wolke aus aufgewirbeltem Schnee vom Pistenfahrzeug.</p> <h4>Eine endlose Arbeit</h4> <p>Der Pulverschnee ist Fluch und Segen. Segen, weil es erst zum zweiten Mal in diesem Winter so viel Schnee hat, dass Weber die Piste f&uuml;r die Langl&auml;ufer &uuml;berhaupt pr&auml;parieren kann. Fluch, weil der Schnee so leicht ist, dass eine Bise gen&uuml;gt, um die Spuren wieder zu verwischen. Wenn Weber die 15 Kilometer der klassischen Loipe abgefahren hat, muss er wieder von vorne beginnen. Zwei Stunden braucht er f&uuml;r eine Runde. Besonders aufwendig ist zudem, dass Weber das Spuren in zwei Arbeitsschritte aufteilen muss. Zuerst walzt er den Schnee platt, um danach die Loipen dar&uuml;ber zu ziehen. &laquo;W&auml;re der Schnee nasser, m&uuml;sste ich ihn nicht extra zusammendr&uuml;cken&raquo;, sagt er. &laquo;W&uuml;rden dann noch kalte Temperaturen hinzukommen, h&auml;tten wir eine perfekte und harte Piste.&raquo;</p> <h4>Vereinzelte Langl&auml;ufer</h4> <p>Die Fahrten mit dem Schneet&ouml;ff erinnern an einen aussichtslosen Kampf. Aber Weber jammert nicht. Er war selbst jahrelang Langl&auml;ufer und ist bis heute Mitglied des Skiclubs Tannenberg, der f&uuml;r die Loipen zust&auml;ndig ist. &laquo;Die Arbeit muss halt gemacht werden. Wenn es schon mal so viel Schnee hinlegt, sollen das alle Personen mit einem Loipenpass ausn&uuml;tzen k&ouml;nnen&raquo;, sagt er.</p> <p>Viele sind das in diesen Tagen aber nicht. H&ouml;chstens drei Personen w&uuml;rden ihm bei diesem Wetter pro Tag auf den Loipen begegnen, sch&auml;tzt Weber. Seit &uuml;ber 40 Jahren pr&auml;pariert er nun schon Winter f&uuml;r Winter die Langlaufpisten. Auch den 300 Meter langen Skilift am Tannenberg betreibt er.</p> <h4>An die K&auml;lte gew&ouml;hnt</h4> <p>Die K&auml;lte macht Weber nichts aus, das versichert zumindest seine Frau. Wer jahrelang im Winter draussen unterwegs sei, sei sich die K&auml;lte gew&ouml;hnt. Etwas anderes bleibt dem Waldkircher auch nicht &uuml;brig. Solange der Schnee liegen bleibt, muss er mehrmals t&auml;glich los, um die Loipen zu kontrollieren. Auch am Wochenende, dann n&auml;mlich zieht es die meisten Langl&auml;ufer auf die Piste. Die Arbeit wird ihm in den n&auml;chsten Tagen so schnell nicht ausgehen. Deshalb steigt Weber auch wieder auf seinen Schneet&ouml;ff und f&auml;hrt davon - noch immer mit eisigen minus zehn Grad Fahrtwind im Gesicht.</p> <p>Ein Hoffnungsschimmer bleibt. Sp&auml;ter wolle er noch beim streikenden Pistenbully vorbeischauen, so Webers Ank&uuml;ndigung. &laquo;Wenn es mir gelingt, den eingefrorenen Vergaser wieder zum Laufen zu bringen, k&ouml;nnte ich immerhin in der gew&auml;rmten Kabine sitzen.&raquo;</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2851687</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 01:08:40 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Ein kämpferisches HCT-Rumpfteam  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2851685</link>
         <description><![CDATA[  Im drittletzten Spiel zeigte der stark dezimierte HC Thurgau gestern abend zu Hause gegen den NLB-Dritten La Chaux-de-Fonds eine ansprechende Leistung. Am Ende hiess es aber doch 1:4.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Im drittletzten Spiel zeigte der stark dezimierte HC Thurgau gestern abend zu Hause gegen den NLB-Dritten La Chaux-de-Fonds eine ansprechende Leistung. Am Ende hiess es aber doch 1:4.</b><br /><br /><p>EISHOCKEY. Die Spieler rund um Coach Stein werden immer weniger. Das Kader des HCT bestand gegen La Chaux-de-Fonds aus gerade mal zw&ouml;lf Spielern und zwei Torh&uuml;tern. Mit nur zwei Bl&ouml;cken zu spielen ist ein Kraftakt der intensiveren Art. Die Gastgeber schienen aber nicht im Traum daran zu denken, sich einfach geschlagen zu geben. Mit zwei Linien k&auml;mpften die Thurgauer gegen die Neuenburger an. In der 4. Minute hatten sie jedoch erstmal das Nachsehen. Neininger schoss in einem derart steilen Winkel auf Zurkirchens Tor, dass es fast an ein Wunder grenzte, dass die Scheibe ihren Weg ins Tor fand.</p> <h4>Keller erzielt den Ehrentreffer</h4> <p>Vehement stemmte sich der HCT dagegen. Bis zur 29. Minute waren Zurkirchen und seine Vorderleute durchaus erfolgreich. Dann durchbrach Charpentier die Thurgauer Reihen und schoss das zweite Tor f&uuml;r sein Team. Die &laquo;Leuen&raquo; wehrten sich in der Folge zwar, das Resultat vermochten sie aber nicht zu &auml;ndern. Fuchs erh&ouml;hte im letzten Drittel (45.) gar auf 3:0 f&uuml;r Chaux-de-Fonds, dies jedoch in doppelter &Uuml;berzahl. Drei Minuten sp&auml;ter setzte Keller dem Thurgauer Warten ein Ende. Der &laquo;neue&raquo; Captain erzielte solo das Ehrentor f&uuml;r das Heimteam.</p> <p>Das Kr&auml;fteverh&auml;ltnis schien sich vor allem gegen Ende der Partie herauszukristallisieren. Die Energie des HCT neigte sich langsam dem Ende zu, was den Umst&auml;nden entsprechend nicht verwunderlich war. Gailland gelang f&uuml;nf Minuten vor Schluss der vierte und letzte Treffer f&uuml;r die G&auml;ste.</p> <h4>634 Zuschauer in Weinfelden</h4> <p>Dem HC Thurgau durfte ein Kr&auml;nzchen gewunden werden. Die dezimierte Mannschaft hat vor 634 Zuschauern, unter ihnen Regierungsrat Jakob Stark, eine respektable Leistung geboten.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2851685</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 01:08:40 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Albasini im Land der Kängurus  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2851664</link>
         <description><![CDATA[  Der Thurgauer Radprofi Michael Albasini hat bei einem sechsw&ouml;chigen Trainingslager in Australien erste Erfahrungen mit seiner neuen Mannschaft Green Edge gesammelt. Der geb&uuml;rtige Lanterswiler zieht eine positive Bilanz.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Der Thurgauer Radprofi Michael Albasini hat bei einem sechsw&ouml;chigen Trainingslager in Australien erste Erfahrungen mit seiner neuen Mannschaft Green Edge gesammelt. Der geb&uuml;rtige Lanterswiler zieht eine positive Bilanz.</b><br /><br /><p>RAD. Der Wechsel kam &uuml;berraschend. Statt bei einer etablierten Sportgruppe zu unterschreiben, nahm Michael &laquo;Alba&raquo; Albasini nach Engagements in der Schweiz (Phonak), Italien (Liquigas) und den USA (HTC) ein australisches Angebot an. Im Land der K&auml;ngurus wird ein Team aus 18 einheimischen Fahrern und 12 Legion&auml;ren aus 8 Nationen aufgebaut. Darunter befindet sich der erste Radprofi aus Eritrea. &laquo;Green Edge&raquo; wird als Pro-Tour-Team bei allen klassischen Rennen und Rundfahrten am Start sein. &laquo;F&uuml;r mich geh&ouml;rt die Tour de France zu den Zielen&raquo;, schaut der &laquo;australische Schweizer&raquo; voraus.</p> <h4>An der Beach mit McEwen</h4> <p>Nachdem die prestigetr&auml;chtigsten Rennen in Europa stattfinden, haben die Verantwortlichen in der Region Varese einen Teamst&uuml;tzpunkt eingerichtet. Die ersten Wochen &uuml;ber Weihnachten und Neujahr begleitete ihn die Familie. &laquo;Ich habe neue Erfahrungen sammeln k&ouml;nnen&raquo;, erz&auml;hlt der Zweirad-Allrounder. &laquo;Die Australier sind locker, unkompliziert, gastfreundlich. Anfangs&raquo;, so Albasini, &laquo;fehlten uns die Velos zwei Tage. In andern Teams w&auml;re deswegen die H&ouml;lle los gewesen. Doch bei Green Edge wurde in aller Ruhe umgeplant. Oder an der Gold Coast durften wir praktisch am Strand bei Teamkollege Robbie McEwen wohnen. Zuvor kannten wir uns kaum.&raquo;</p> <p>In der Sportszene tauchten zuletzt immer wieder Investoren auf, die ihre Projekte nach kurzer Zeit aus finanziellen Gr&uuml;nden aufgeben mussten. Bei &laquo;Green Edge&raquo; besteht die Gefahr kaum. Der australische Gesch&auml;ftsmann Gerry Ryan (unter anderem Eigent&uuml;mer von Jayco-Wohnmobilen) hat eine Bankgarantie f&uuml;r zwei Jahre hinterlegt. Zudem arbeitet die Sportgruppe mit dem &laquo;Australian Institute of Sport&raquo; zusammen. &laquo;Es ist sp&uuml;rbar, wie die Mannschaft in Australien verankert ist. W&auml;hrend der Trainingstage wohnten wir im Institut, das sich mit Magglingen vergleichen l&auml;sst&raquo;, erz&auml;hlt der ausgebildete Primarlehrer.</p> <h4>Langlaufskis statt Rennvelo</h4> <p>Dazwischen tauschte der Etappensieger der Spanien-Rundfahrt w&auml;hrend der wenigen Tage zu Hause das Velo schon mal mit Langlaufskis. Lange konnte er den Winter nicht geniessen, es ging bereits weiter nach Spanien. Wegen diverser verletzter Fahrer im Team wird Albasini fr&uuml;her als geplant in die Saison einsteigen und schon ab Mitte Februar die ersten klassischen Etappen- und Eintagesrennen bestreiten.</p> <p>Welche Erwartungen werden an Albasini gestellt? &laquo;Weil wir &uuml;ber keinen ausgepr&auml;gten Rundfahrtenspezialisten verf&uuml;gen, konzentrieren wir uns auf Tageserfolge. Mit Matthew Goss, Allen Davis oder Stuart O'Grady haben wir endschnelle Leute. Ich werde als Allrounder je nach Situation die eigene Chance wahrnehmen k&ouml;nnen und zudem meine Erfahrungen einbringen. Die Verantwortlichen suchten einen Fahrer, der auch gerne in die Fluchtgruppe geht, und fanden in Australien keinen, der ihrem Profil entsprach. Deshalb verpflichteten sie mich.&raquo;</p> <h4>Teamkollege gewinnt Rundfahrt</h4> <p>Unter Druck stehen die Australier nicht mehr, nachdem Simon Gerrans die &laquo;Tour Down Under&raquo; gewann. &laquo;Die Saison ist so bereits halbwegs gerettet. Die Rundfahrt im eigenen Land hat bei den Australiern einen hohen Stellenwert. Mehr als der Sieg an der Tour de Suisse f&uuml;r einen Schweizer.&raquo;</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2851664</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 03 Feb 2012 22:46:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Stromausfälle wegen Kälte und Schnee  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2851614</link>
         <description><![CDATA[  In den Gemeinden Hundwil, Stein, Urn&auml;sch, Waldstatt, B&uuml;tschwil und Ganterschwil ist am Freitag der Strom ausgefallen. Schuld an den Stromausf&auml;llen waren ein umgest&uuml;rzter Baum und die starke Bise, die eine Freileitung besch&auml;digte  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>In den Gemeinden Hundwil, Stein, Urn&auml;sch, Waldstatt, B&uuml;tschwil und Ganterschwil ist am Freitag der Strom ausgefallen. Schuld an den Stromausf&auml;llen waren ein umgest&uuml;rzter Baum und die starke Bise, die eine Freileitung besch&auml;digte</b><br /><br />Im Appenzellerland war der &laquo;&Uuml;belt&auml;ter&raquo; ein Baum, der unter dem vielen Neuschnee zusammenbrach und die Stromleitung besch&auml;digte. Laut den St.Gallisch-Appenzellischen Kraftwerken (SAK) war die St&ouml;rungssuche auf der 20'000 Volt-Leitung schwierig. Zum Teil mussten die Kunden zwei Stunden lang ohne Strom auskommen.<br /> <br /> In den Gemeinden B&uuml;tschwil und Ganterschwil war die starke Bise f&uuml;r den Stromunterbruch verantwortlich. Sie besch&auml;digte gem&auml;ss Mitteilung der SAK einen Defekt an einer Freileitung, der wiederum zu einem Kurzschluss auf einer 20'000-Volt-Leitung f&uuml;hrte. (sda/sg)  ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2851614</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 01:08:37 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Stau in alle Richtungen  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2851642</link>
         <description><![CDATA[  DIEPOLDSAU. Wer gestern nach 17 Uhr auf den Kreisel bei der Diepoldsauer Rheinbr&uuml;cke zurollte, musste sich in Geduld &uuml;ben. Ganz gleich ob man von Widnau, von der Autobahn oder von Diepoldsau her unterwegs war; in alle Richtungen bildete sich ein langer Stau.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>DIEPOLDSAU. Wer gestern nach 17 Uhr auf den Kreisel bei der Diepoldsauer Rheinbr&uuml;cke zurollte, musste sich in Geduld &uuml;ben. Ganz gleich ob man von Widnau, von der Autobahn oder von Diepoldsau her unterwegs war; in alle Richtungen bildete sich ein langer Stau. Verursacht hatte die Wartezeit ein Car, der wegen einer Panne im Kreisel stecken geblieben ist. (red.)</p>   ]]></content:encoded>
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