Es mangelt an Fachpersonal

KOOPERATION ⋅ Der Ausbildungsverbund Fürstenland-Toggenburg ist darum bemüht, mehr Personen für eine höhere Pflegeausbildung zu gewinnen. Die vor fünf Jahren lancierte Zusammenarbeit von sechs Altersheimen macht sich bezahlt. Ein Zwischenfazit.
18. Mai 2017, 05:18

Mit einer gemeinsamen Ausbildung will der Ausbildungsverbund Fürstenland-Toggenburg einen wichtigen Beitrag zur nötigen Attraktivitätssteigerung der Pflegeberufe leisten. Diesem Ausbildungsverbund gehören sechs Alters- und Pflegeinstitutionen der Region an. Diese vereinen insgesamt 720 Betten und bieten jährlich rund 280 Stellen und 35 Lehrstellen für Fachpersonen Gesundheit im Pflegebereich an. Die Anstellung der Studierenden der Höheren Fachschule (HF) erfolgt direkt durch die beteiligten Heime. Insgesamt haben in den verschiedenen Pflegeinstitutionen zehn Studierende die Ausbildung als Pflegefachfrau HF abgeschlossen, acht Studierende befinden sich derzeit in der Ausbildung. Diese Zahlen würden belegen, dass sich der Zusammenschluss zu einem Ausbildungsverbund gelohnt habe, heisst es in einer Mitteilung.

Auch die Zusammenarbeit unter den Heimen habe sich bewährt. Der Ausbildungsverbund wird durch eine Kommission geführt, der alle sechs angeschlossenen Heime angehören. Präsidiert wird der Verbund durch Markus Brändle, Leiter Seniorenzentrum Solino, Bütschwil. Als teilzeitliche Geschäftsführerin des Ausbildungsverbunds tätig ist Silvia Ammann von Thurvita AG, Wil. Ihr obliegt die Koordination der Ausbildung, die Schaffung einheitlicher Ausbildungsunterlagen, die fachliche Beratung der Verbundheime sowie die Koordination mit externen Ausbildungspartnern. (red)


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