Anteilnahme am Schicksal ihres Schiedsrichterkollegen

WIL ⋅ Die vom Ostschweizer Schiedsrichterverband (OSV) durchgeführte Spendenaktion zur Bekämpfung der seltenen Krankheit ALS ergab die Summe von 15000 Franken. Anlass der Aktion war die Erkrankung eines Kollegen aus der Schiedsrichtergarde.
13. September 2017, 05:19

Unter dem Motto «Schiedsrichter tun Gutes» entschloss sich der Ostschweizer Schiedsrichterverband zur Durchführung einer Spendenaktion zu Gunsten der Forschung über die Krankheit «Amyotrophe Lateralsklerose» (ALS). Ostschweizer und Liechtensteiner Fussballschiedsrichter zeigten sich solidarisch und spendeten einen Grossteil ihrer Spesen vom Wochenende vom 5./6. Mai 2017 für diesen Zweck. Zudem beteiligten sich auch einige Fussballvereine aus der Region an der Spendenaktion, vor allem der FC Dussnang, dem der Wiler René Kugler angehört.

Kürzlich konnten OSV-Präsident Veli Atsiz und zwei Vorstandskollegen dem Leiter des Muskelzentrums/ALS Clinic des Kantonsspitals St.Gallen, Markus Weber, einen Scheck im Wert von 15000 Franken übergeben.

Anlass zu dieser Aktion gab die ALS-Erkrankung des ehemaligen Schiedsrichters René Kugler aus Wil, der an der seltenen und wenig erforschten Krankheit erkrankt ist. René Kugler zeigte sich bei der Übergabe nicht nur überrascht, sondern auch stolz über den eingegangenen fünfstelligen Betrag. Mit bewegenden Worten bedankte er sich bei allen Spendern und Beteiligten für ihre Unterstützung. Markus Weber ist ebenso erfreut über die Spende: «Diese grosse Solidarität innerhalb der Schiedsrichterfamilie ist beeindruckend. Spenden wie diese helfen uns, die Forschung von ALS weiter voranzutreiben.»

Der Ostschweizer Schiedsrichterverband seinerseits bedankte sich beim Ostschweizer Fussballverband. Dieser habe die Aktion aktiv mitgetragen, indem er den Briefversand übernommen und ebenfalls einen finanziellen Beitrag zum Gelingen der Aktion beigesteuert habe.

 

Kurt Lichtensteiger

redaktion@wilerzeitung.ch


Leserkommentare

Anzeige: