Tagblatt Online, 18. Februar 2012 10:51:00
Bis der Kopfstein vibriert
(Bild: Olivia Hug)
LICHTENSTEIG. Schon seit acht Jahren bebt Lichtensteig pünktlich um sieben Minuten vor sieben Uhr abends am Fasnachtsdonnerstag.
Im Zehn-Minuten-Takt gaben sich auch dieses Jahr am «Städtli-Monster» die Guggen die Klinken in die Hand und schöpften den Resonanzkörper Goldener Boden maximal aus. Neun Gast-Guggen (im Bild das Sprengkommando Bütschwil) waren es an der Zahl, die nebst den einheimischen Städtli-Schränzern der Freiluftbühne und der Kalberhalle um die Ohren tröteten und paukten – eine davon reiste eigens aus dem Fürstentum Liechtenstein an und liess sich von ihrem lautstarken Stelldichein in Lichtensteig auch nicht durch eine Bus-Panne auf der Anreise aufhalten. Denn das Städtli-Monster ist beliebt: Über 20 Guggen hatten im Vorfeld um einen Auftritt gebuhlt. Das Publikum konnte also eine Besten-Auswahl geniessen. Wem dabei die Kälte zu schaffen machte, der konnte sich im Restaurant Bären in der erstmals eingerichteten «Kafi Stobe» die kalten Finger wärmen. (ohu)
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