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Tagblatt Online, 26. Januar 2012 13:56:00

Wieder im Alltag angekommen

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BenMan: Den Goldacher Brüdern ist Spass wichtiger als Ruhm. (Bild: Ralf Rüthemann)

Vor zwei Monaten waren die Goldacher Benjamin und Manuel Frei als «BenMan» bei der Castingshow «X Factor». Heute sind sie froh, wieder «normale» Leute zu sein. Sie blicken in die Vergangenheit im Rampenlicht und in die Zukunft.

Benjamin Frei, wie ist es für Sie und Ihren Bruder seit dem Ausscheiden bei «X Factor» im musikalischen Bereich weitergegangen?

 

Benjamin Frei: Wir hatten Auftritte in Goldach an der Wuga und in Winterthur im «Garden Club». Zudem planen wir immer noch eine Band. Die Gründung der Band müssen wir aber zeitlich noch etwas verschieben, da wir uns nun auf die Lehre konzentrieren möchten.

Werden Sie irgendwann ein grösseres Projekt auf die Beine stellen? Zum Beispiel die Aufnahme einer CD?

Manuel Frei: Für die Aufnahme einer CD müssten wir einen Manager haben und auch selber viel Geld investieren. Nach dem Ausscheiden bei «X Factor» wurde uns die Aufnahme einer CD angeboten. Wir haben dieses Angebot aber abgelehnt, da wir unsere Lehre dafür hätten abbrechen müssen.

War es für Sie schwierig, sich wieder an den Alltag hier zu gewöhnen? Wie war der Alltag in Köln während «X Factor»?

Benjamin Frei: Zuerst war es nicht so einfach, da wir uns stark an den Tagesrhythmus in Deutschland gewöhnt hatten. Während «X Factor» konnten wir länger schlafen, mussten am Abend aber auch länger arbeiten. Mittlerweile sind wir aber wieder an den Rhythmus hier gewöhnt und froh, im normalen Alltag angekommen zu sein.

Wie war es für Sie, von einer Weltberühmtheit wie Sarah Connor unterstützt zu werden? Glauben Sie, dass Sie Sarah Connor noch weiterhin unterstützen wird?

Benjamin Frei: Am Anfang war es cool, mit der Zeit aber nichts Spezielles. Sie ist eine normale Person, wie wir alle. Vielleicht wird sie uns noch ein Jahr in Erinnerung behalten, danach sind wir für sie aber wahrscheinlich Geschichte. Wir rechnen also nicht mehr mit ihrer Unterstützung.

Wie stellen Sie sich die Fortsetzung Ihrer musikalischen Karriere vor?

 

Manuel Frei: Vorerst stellen wir die Musik wieder auf Level Hobby und schauen, was uns die Zukunft bringt. Benjamin und ich möchten die Musik in Zukunft eher im kleineren Rahmen weiterführen. Viele denken, dass ein grosses Ansehen das Wichtigste ist. Uns ist es aber viel wichtiger, beim Musizieren einfach Spass zu haben.

Interview: Ralf Rüthemann





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