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Tagblatt Online, 03. Februar 2012 07:53:00

50'000 Franken für neue Spielgeräte

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Für den Spielplatz beim Kindergarten Oberfeld ist ein Betrag von 50 000 Franken für neue Spielgeräte vorgesehen. (Bild: pd)

THAL. Der Einbürgerungstarif der Gemeinde Thal wurde gesenkt. Die Bürgerschaft der Gemeinde Thal stimmt am Wochenende vom 11. März über die Neugestaltung und Sanierung der Dorfstrasse Altenrhein ab.

Beim Gemeinderat gehen von Schülern, Lehrern und Eltern regelmässig Anfragen ein, ob und wann der Spielplatz beim Kindergarten Oberfeld, Thal, wieder mit attraktiven Spielgeräten bestückt wird. Dieser Spiel- und Begegnungsplatz wurde vor rund zehn Jahren von einer Arbeitsgruppe der damaligen Primarschulgemeinde unter Beizug von Lehrern und Eltern komplett neu gestaltet. Beim Aufbau des Platzes wurde dem spielerischen Erlebniswert jedoch die höhere Bedeutung zugemessen als der Sicherheit und der Anordnung der Spielgeräte. Nachdem mehrere kleinere Unfälle passiert waren, musste auf Anraten der Fachleute ein Gerät nach dem anderen entfernt werden. Der Begegnungsplatz war für das BfU gar ein Vorzeigemodell, wie ein Spielplatz nicht gestaltet werden soll. Abklärungen haben nun gezeigt, dass das Anbringen von neuen, BfU-konformen Spielgeräten, je nach Umfang der einzelnen Geräte, Kosten zwischen 50 000 und 100 000 Franken nach sich zieht. Da der Begegnungsplatz wie erwähnt erst knapp zehn Jahre alt ist und bei der damaligen Gestaltung mehr als 100 000 Franken investiert worden waren, tat sich der Rat bisher schwer, für den Ersatz der Geräte wiederum einen derart grossen Betrag zu investieren. Nach längeren Überlegungen wird nun im Budget 2012 ein Betrag von 50 000 Franken für neue Spielgeräte vorgesehen.

Kindes-/Erwachsenenschutz

Gemäss den neuen Bestimmungen im Zivilgesetzbuch bezüglich des Kindes und Erwachsenenschutzrechts ergibt sich für die Kantone und Gemeinden ein umfassender Regelungsbedarf. Insbesondere sind anstelle der heutigen Vormundschaftsbehörden interdisziplinär zusammengesetzte Fachbehörden als Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden zu bestellen. Die Region Rorschach hat sich für die Gründung eines Zweckverbandes im Sinne von Art. 140ff des Gemeindegesetzes entschieden. Der Zweckverband ist eine aus Gemeinden bestehende öffentlich-rechtliche Körperschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit. Der Gemeinderat stimmte der neuen Organisation per 1. Januar 2013 und damit dem Beitritt zum Zweckverband «Kindes- und Erwachsenenschutz Region Rorschach» zu. Der definitive Beitritt zum Zweckverband unterliegt der Genehmigung durch die Bürgerschaft. Die Stimmberechtigten stimmen über den Beitritt anlässlich der Bürgerversammlung vom 26. März ab. Das Gutachten wird im Rechnungsheft abgedruckt.

Dorfstrasse Altenrhein

Die Bürgerschaft der Gemeinde Thal stimmt am Wochenende vom 11. März über die Neugestaltung und Sanierung der Dorfstrasse Altenrhein ab. Die Arbeitsgruppe Verkehrsplanung Altenrhein und der Gemeinderat empfehlen den Stimmberechtigten, dem Vorhaben zuzustimmen und die dafür erforderlichen Kosten zu sprechen. Die Stimmberechtigten erhalten das Gutachten des Gemeinderates zusammen mit den übrigen Abstimmungsunterlagen. Am Mittwoch, 22. Februar, findet um 19.30 Uhr in der Turnhalle Altenrhein (Bühnenanbau) eine öffentliche Orientierungsveranstaltung zu dieser Vorlage statt. Die Bevölkerung ist zu diesem Anlass herzlich eingeladen.

Stimmenzähler

Erika Künzle und Joe Lengg haben ihr Amt als Stimmenzähler der Gemeinde Thal nach langjähriger Zugehörigkeit zum Stimmbüro per Ende 2011 abgegeben. Der Gemeinderat dankt beiden Stimmenzählern für ihr Engagement im Abstimmungsteam. Da das Stimmbüro personell eher knapp besetzt ist, hat der Rat drei neue Personen zu Stimmenzählern gewählt; es sind dies Bettina Matz-Wohnlich aus Staad sowie Silvio Clerici und Robert Haslebacher aus Thal. Daniel Tobler aus Thal wurde zudem vom Ersatzstimmenzähler zum ordentlichen Stimmenzähler ernannt.

Einbürgerungstarif

Der aktuelle Einbürgerungstarif der Gemeinde Thal ist seit dem Jahre 2006 in Kraft. Bei einem Vergleich mit Nachbargemeinden hat der Rat festgestellt, dass der Gebührenansatz, insbesondere für Schweizer Familien oder Einzelpersonen, die das Bürgerrecht der Gemeinde Thal erwerben möchten, relativ hoch ist. Der Tarif wurde deshalb auf das Niveau vergleichbarer Gemeinden gesenkt. Die Änderung tritt sofort in Kraft.

Beitrag an Saal Gasthaus Ochsen

Der Betrieb des Gasthauses «Ochsen» in Thal liegt in der Verantwortung der Ortsgemeinde Thal als Eigentümerin. Der Saal wird jedoch rege benutzt von Vereinen, für Veranstaltungen, öffentliche Veranstaltungen, Firmenanlässe und dergleichen. Der Gemeinderat und die Öffentlichkeit hat ein grosses Interesse daran, dass der «Ochsen» als Ganzes floriert und erfolgreich betrieben werden kann. Da auf dem «Ochsen» noch immer eine Schuldenlast liegt, beteiligt sich die Gemeinde jährlich mit einem Beitrag von 30 000 Franken am Betrieb des Saales. Dieser Betrag wird in der Jahresrechnung ausgewiesen. Der Rat hat beschlossen, auch im Jahre 2012 diesen Beitrag an den «Ochsen» beizusteuern.

Altersheim Trüeterhof

Susanne Lütolf-Karrer ist infolge Wegzuges von der Gemeinde aus der Kommission Altersheim Trüeterhof ausgeschieden. Die Kommission hat verschiedene Personen evaluiert und die Wahl dem Rat unterbreitet. Gewählt wurde nun Alexandra Schukraft, wohnhaft an der Appenzellerstrasse 1 in Thal. Sie ist ausgebildete Pflegefachfrau DNII und arbeitet am Kantonsspital St. Gallen. Sie nimmt per sofort Einsitz in der Kommission.

Baumaktion

Die Umweltkommission führt 2012 eine weitere Baumaktion durch, nachdem zwei derartige Aktionen in den vergangenen Jahren als grosser Erfolg bezeichnet werden konnten. Die Hochstämmer in der Gemeinde Thal wurden in den letzten Jahren durch verschiedenste äussere Einflüsse, insbesondere durch den Feuerbrand, massiv dezimiert. Die Umweltkommission möchte mit dieser Aktion nicht nur einen Beitrag an die Landwirtschaft leisten, sondern dafür sorgen, dass Hochstammbäume, die unser Landschaftsbild prägen, auch weiterhin präsent wahrgenommen werden. Die Gemeinde leistet einen Beitrag von 40 Franken an die Hochstämmer, die etwa 100 Franken kosten. Der Rat rechnet mit einem Verkauf von rund 100 Bäumen, weshalb sich das Engagement der Gemeinde auf etwa 4000 Franken belaufen wird. (gk)





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