Zurück an den Absender: Regierung muss noch einen Bericht zu Berufsschulkommissionen vorlegen

BERUFSBILDUNG ⋅
14. November 2017, 14:08
Die St. Galler Regierung hat einen Vorschlag ausgearbeitet, wie die Berufsschulkommissionen neu organisiert werden könnten. Diese beaufsichtigten die Berufsschulen, die jeweils von einem Rektor geführt werden.

In der Praxis habe es bisher immer wieder Probleme mit Zuständigkeiten gegeben, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. Vor allem die Aufgabenteilung zwischen der Berufsfachschulkommission und dem Amt für Berufsbildung sei nicht klar geregelt.

Es gebe zwar keine grundsätzlichen Differenzen zum Regierungsvorschlag, erklärte Kommissionspräsident Thomas Toldo (FDP) gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Nach Ansicht einer Mehrheit der Kommission sei der Vorschlag aber immer noch zu kompliziert und in der Praxis schwierig umzusetzen, begründet er.

Deshalb wurde nun nochmals ein Bericht in Auftrag gegeben und das Geschäft von der kommenden Novembersession auf April 2018 verschoben.
 

Mehr Praxis im Brückenangebot

Die Kommission hat sich weiter mit einem Gesetzesentwurf beschäftigt, mit dem das Berufsvorbereitungsjahr verankert werden sollte. Die Regierung war damit einem Auftrag aus einer Motion nachgekommen. Dieses Geschäft wird im November behandelt.

Die Mehrheit der Kommission empfiehlt dem Kantonsrat, den Entwurf und seine Änderungen abzulehnen. Damit würde der Weg frei, das Brückenangebot mit Praxisanteilen auszustatten und damit die Schülerinnen und Schüler besser zu unterstützen, heisst es in der Mitteilung. (sda)

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